Depression bewältigen - Tag 5

Der heutige Tag begann nicht nur mit Körpertherapie und anschließender Meditation, sondern auch mit einem depressiven Schub. An die Körpertherapie gewöhne ich mich langsam. Im Herbst und Winter hätte ich keine Probleme mit dem Sport. Doch bei den Temperaturen ist dies wirklich eine Herausforderung. Wenn ich morgens meditiere, bin ich viel entspannter, den ganzen Tag. Als ohne Meditation. Kurz nach dem Frühstück hatte ich dann einen depressiven Schub. Den ersten, seit längerer Zeit. Ich fragte mich wieso ich depressiv geworden bin und suchte nach Antworten. Verantwortlich für meine Schübe ist meine Mutter. Statt mich zu fragen, wie es mir geht, zieht sie mich hinunter. Sie mobbt mich, anstatt zu unterstützen. Sie selbst sieht es noch nicht einmal als Mobbing. Das ist wirklich schlimm. Sie gibt mir das Gefühl nutzlos, wertlos und ungeliebt zu sein. Lieber hätte ich mir eine verständnisvolle Mutter gewünscht, die mich unterstützt und mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Beim Mittagessen, das es gegen 12 Uhr gab, war ich immer noch ziemlich wütend auf sie. Als das Mittagessen beendet war, ging ich zur Kunsttherapie gemischt mit Gesangstherapie. Heute betätigten wir uns kreativ und sangen dazu. Meine Songs passend sich meiner Stimme an. Leise und schmerzvoll. Depressiv. Ich schrie die Emotionen hinaus, was mir sichtlich gut tat. Nach der Mittagsruhe, die von 13:15 Uhr bis 14 Uhr geht, machte ich einige therapeutische Übungen. Dann folge die Kaffeetafel gegen 15 Uhr. Dann folgten einige Entspannungsübungen. Vor dem Abendessen folgte mein Wellnessprogramm, was mir ebenfalls sehr gut tat. Im Anschluss gab es Abendessen.

3.7.15 23:44

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